Wahlkollekten und Spendenprojekte



Projekte der "Weltbibelhilfe" im Kirchenjahr 2018/19

Das Evangelische Bibelwerk im Rheinland unterstützt mit Hilfe Ihrer Kollekte und Spenden Projekte in

Äthiopien, China, Namibia und Peru

Diese Projekte werden auch durch Wahlkollekten "Bibelverbreitung in der Welt" in der Ev. Kirche im Rheinland unterstützt.

Weitere Informationen www.weltbibelhilfe.de

 
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Bibelgesellschaften in Usbekistan: 50.000 Bibeln erstmals in usbekischer Sprache

Die usbekische Bibelgesellschaft will  50.000 Bibeln in unterschiedlichen Ausgaben drucken und unter der usbekisch-sprachigen Bevölkerung verbreiten. Die Bibel in der eigenen Sprache ist ein wichtiger Impuls für die Verkündigung des Evangeliums.

Angesichts des großen Bedarfs kann dies nur ein Anfang sein. Denn auch Usbeken in den Nachbarländern fragen nach der neuen Bibel in ihrer Sprache. Im Juni 2017 wurde die erste vollständige Bibelübersetzung in Usbekisch vorgestellt. Nach 25 jähriger Arbeit können nun über 30 Millionen Usbeken in Zentralasien und Russland die Bibel in ihrer Muttersprache lesen.  Nur wenige sprechen eine Fremdsprache. Die usbekischen Kirchen wachsen, dank positiver Entwicklungen auf dem Gebiet der Religionsfreiheit.

Ukrainische Bibelgesellschaft: Gottes Wort hilft in Zeiten des Krieges

An der Ost-Grenze beherrscht der Konflikt das tägliche Leben. Besonders betroffen sind die Kinder. In Zusammenarbeit mit den Kirchen lädt die ukrainische Bibelgesellschaft Kinder zu Freizeiten ein. Auf 250 Freizeiten sollen 20.000 Kinderbibeln verschenkt werden.

Jelena, 11 Jahre, schöpft Hoffnung: „Gott kann unsere Not beenden und Frieden schenken.“ Die Mitarbeiter erfahren viel von der Not in den Familien und begegnen traumatisierten Kindern. „Eines verbindet sie: Sie sehnen sich nach Liebe und Geborgenheit. Ganz bewusst lesen wir den Kindern aus der Bibel vor. Den meisten ist es neu, dass sie in Gottes Augen wertvoll und seine geliebten Kinder sind“, erzählt eine Betreuerin. Die biblische Botschaft hilft in dem Prozess, in dem seelische Wunden langsam anfangen zu heilen.

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Bibelgesellschaft im Südsudan: Hoffnung auf Frieden durch Gottes Wort

Die Bibelgesellschaft im Südsudan bietet gemeinsam mit den Kirchen Trauma-Kurse für Erwachsene und nun auch Kinder an. „Die Menschen lernen, Schritt für Schritt neue Wege zu gehen und ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen“, sagt Pastor Peter Bali.

Die Menschen im Südsudan leiden unter der täglichen Gewalt und der Unsicherheit. Viele haben in dem seit 2013 andauernden Bürgerkrieg Angehörige verloren und können Trauer, Hilflosigkeit und Zorn kaum alleine bewältigen In den Kursen lernen sie mit ihren furchtbaren Erlebnissen zurechtzukommen. „Wir rannten um unser Leben“, erzählt Nyariki. „Dabei wurde ich von meinen Eltern getrennt …“. Pastor Peter Bali sagt: „Wir hoffen, dass dies dazu beiträgt, dass der Krieg aufhört und ein friedliches Zusammenleben bei uns im Südsudan möglich wird. Gott ist denen, die Not leiden und verzweifelt sind ganz nahe.“

Indonesische Bibelgesellschaft: Lesen lernen mit der Bibel

Trotz allgemeiner Schulpflicht fehlt es in der Inselwelt Indonesiens in abgelegenen Gegenden an Lehrerinnen und Lehrern. In Kooperation mit christlichen Gemeinden organisiert die Indonesische Bibelgesellschaft hier jedes  Jahr 130 Schreib- und Leselernkurse für rund 2.000 Menschen zwischen 18 und 59 Jahren.

Metusalak ist Ältester in einer Dorfgemeinde. Er baut Cashew-Bäume an. Ihm fiel das Lesen lernen schwer: „Mit dem Ziel vor Augen, selbst in der Bibel zu lesen, habe ich durchgehalten. Im Gottesdienst übernehme ich nun oft die Schriftlesung.“ Auch Rechnen hat er gelernt hat und kann nun auf dem Markt bessere Preise erzielen. Dreimal pro Woche treffen sich die Teilnehmenden abends mit den Kursleitern. Tagsüber arbeiten sie auf den Feldern. Innerhalb eines Jahres werden zwölf Textbücher – auch mit biblischen Texten – durchgearbeitet. Wer die Prüfung besteht, erhält eine eigene Bibel.

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